Deutschland-Karte: DSL in Deutschland

Auf dieser Seite finden Sie alle Städte in Deutschland. Mit einem Klick auf das Bundesland (auf Karte oder direkt den Link) gelangen Sie zur Übersicht der jeweiligen Städte und Gemeinden in dem Bundesland. Des Weiteren haben wir weiter unten regionale Statistiken und Grafiken, die Breitbandinternet in Deutschland betreffen.

DSL in Berlin DSL in Bremen DSL in Brandenburg DSL in Schleswig-Holstein DSL in Hamburg DSL in Mecklenburg-Vorpommern DSL in Sachsen-Anhalt DSL in Sachsen DSL in Thüringen DSL in Bayern DSL in Baden-Württemberg DSL in Rheinland-Pfalz DSL in Hessen DSL in Nordrhein-Westfalen DSL in Niedersachsen DSL in Saarland

1. Internetanbieter in Deutschland

1.1 DSL/VDSL oder Glasfaer (Kupfer-/Glasfaser)

Folgende DSL-Anbieter bieten schnelle Internetzugänge bundesweit in allen Bundesländern an:

DSL-Anbieter
1und1 Logo
1&1
Congstar Logo
Congstar
Telekom Logo
Telekom
o2 Logo
o2
 

Netcologne Logo DSL

Netcologne

Vodafone Logo
Vodafone
M-Net Logo
M-Net

1.2 Internet via Kabel (Koaxial)

Als Alternative zu DSL bieten folgende Kabelanschluss-Anbieter schnelle Internetanschlüsse in Deutschland an:

Kabelanbieter Verfügbarkeit
Vodafone Kabel Deutschland Logo Mini Vodafone’s Kabel-Internet-Anschlüsse gibt es in allen Bundesländern außer Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg
Tele Columbus Logo Tele Columbus Internet gibt es in NRW, Hessen, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg.
Unitymedia KabelBW Logo Internet von Unitymedia Kabel BW erhalten Sie in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg.
Primacom Logo 180 Primacom gehört zur Tele Columbus Gruppe und ist damit drittgrößter Kabelanbieter in Deutschland. Das Versorgungsnetz befindet sich hauptsächlich in Ost-Deutschland.

 

 

Breitbandanschlüsse nach Anbietertechnik

2. Statistiken rund um Breitbandinternet in Deutschland

2.1 Verfügbarkeit von Breitbandinternet nach Bundesland

Infos zur Statistik

Berücksichtigt wurden alle Haushalte mit einem Internet-Speed von >= 50 Mbit/s in Deutschland. Es wurden sowohl leitungsgebundene, als auch drahtlose Verbindungen einbezogen. Insgesamt liegt die Breitband-Verfügbarkeit (VDSL ab 50 Mbit/s) bei 71,2 %.

[Quelle:  Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Stand Mitte 2016]

2.2 Breitbandverfügbarkeit nach Gemeindeprägung

 
Infos zur Statistik

Sie sehen in dieser Abbildung die Breitbandverfügbarkeit in Deutschland nach Gemeindeprägung (städtisch, halbstädtisch und ländlich). Gerade auf dem Land gibt es mit 29,9 % eine sehr niedrige Breitbandverfügbarkeit bei Internetanschlüssen mit mehr als 50 Mbit/s.

[Quelle:  TÜV Rheinland, Stand Mitte 2016]

2.3 Großstädte im Breitband-Vergleich

 
Infos zur Statistik

Abgebildet ist nach Großstadt verteilt die durchschnittliche Surfgeschwindigkeit aller über Verivox abgeschlossenen Internettarife in 2014.

Mehr Details im Artikel „Westdeutsche Städte schneller im Internet [Statistik 2015]

[Quelle:  Verivox, Stand 2015]

2.4 LTE-Versorgung nach Bundesland

 
 
Infos zur Statistik

Im Jahr 2016 konnten die drei Internetanbieter Dt. Telekom, Vodafone und o2 Telefónica je nach Bundesland eine hohe LTE-Verfügbarkeit von 92,6 bis 100 % erreichen.

[Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Stand Mitte 2016]

3. DSL-Geschichte in Deutschland

DSL Splitter

DSL Splitter: das Gerät teilt Frequenzen von Telefon und DSL in Empfangsrichtung auf. Damals hatte jeder DSL-Kunde einen solchen am T-DSL Modem

So richtig in Fahrt kam das Internet Mitte der 1990er Jahre. Damals wurden vermehrt kommerzielle Angebote, Chats und Multimedia-Inhalte ins Netz gestellt. Immer mehr Nutzer begannen das Medium in der Freizeit zu nutzen. So stieg auch mit zunehmender Popularität der Bedarf an Bandbreite stark an. Internetzugänge über das analoge 56k-Modem und ISDN reichten längst nicht mehr. Daher kam DSL als Lösung in’s Spiel. Als Randbedingung für DSL galt, dass die bereits für Telefonie verlegten Kupfer-Doppeladern weiterhin genutzt werden. Das DSL-Verfahren ADSL wurde entwickelt. Dieses konnte den Bedarf an Datenrate abdecken. Breitbandige Internetzugänge wurden von der Telekom unter dem allgemeinen Begriff „DSL“ vermarktet.

Doch noch lange war Telekom DSL nicht für den Otto-Normal-Verbraucher bezahlbar. Denn die ersten DSL-Anschlüsse kosteten damals 917 D-Mark im Monat. Daher richteten sich die ersten Telekom DSL-Tarife an den Geschäftskundenbereich. Wer glaubt, dass es dafür eine DSL-Flatrate gab, der irrt sich. Kunden mussten sich nämlich mit 2,4 GByte Datenvolumen pro Monat bei einer Surfgeschwindigkeit von 1.000 kbit/s zufrieden geben.

3.1 T-DSL für Privatkunden

erste T-DSL Tarife für 98 D-Mark

Die erste T-DSL Tarife kosteten 98 D-Mark pro Monat.

Es kamen im Juli 1999 die ersten DSL-Anschlüsse und Angebote für Privatkunden. Zuvor hatte die Deutsche Telekom ihr Produkt T-DSL auf der CeBIT in Hannover präsentiert. Damals kostete der Telefon- und DSL-Anschluss bei der Dt. Telekom 98 D-Mark pro Monat. Zusätzlich zahlten die ersten Kunden stundenweise einen variablen Betrag – z.B. bedeuteten 50 Stunden Surfen im Paket auch 197 D-Mark Kosten. Für 100-Surf-Stunden mussten 247 Mark auf den Tisch gelegt werden. Breitband-Internet wurde in Deutschland mit Aufkommen der ersten DSL-Flatrates auf dem Markt richtig beliebt. Denn Kunden konnten mit einer DSL-Flat in Deutschland erstmals so viel wie sie wollten im Internet surfen. Es gab keine Volumen- oder Zeitbegrenzungen mehr.

Durch den starken Wettbewerb der damaligen alternativen Anbieter, wie Arcor (heute Vodafone), Alice (heute o2 Telefónica) und 1&1, sanken die Preise enorm. Dadurch stieg die Zahl der Breitband-Internetzugänge in Deutschland rasant an.

3.2 DSL-Markt Entwicklung in Deutschland

Zehn Jahre nachdem im Jahr 1999 die ersten DSL-Anschlüsse geschaltet wurden, surften im Jahr 2009 mehr als 20 Millionen Haushalte in Deutschland mit DSL-Geschwindigkeit. Gleichauf explodierte das über die Datenautobahn versendete Volumen. Unsere nachfolgende Grafik zeigt die Entwicklung der DSL-Anschlüsse in Deutschland im Zeitraum von 2001 bis 2015.

Meilensteine bei T-DSL Anschlüssen

  • Start der T-DSL-Anschlüsse ab 1. Juli 1999 in Berlin, Bonn, Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Stuttgart.
  • Zum Start hatten die ADSL-Anschlüsse mit T-ISDN 768 kbit/s im Downstream und 128 kbit/s im Upstream.
  • Ende 2000 kostet die DSL-Flatrate bei der Telekom 49 Mark pro Monat.
  • Ab 2002: T-DSL-Anschlüsse 1.536 kbit/s im Downstream und 192 kbit/s im Upstream.
  • Ab 2003: T-DSL-Anschlüsse 3.072 kbit/s im Downstream und 384 kbit/s im Upstream.
  • Ab 1. Juli 2004: Auch andere Provider können T-DSL unter eigenem Namen vermarkten (T-DSL-Resale)
  • Ab 2004: Erstmals kostete eine DSL-Flatrate weniger als 10 Euro pro Monat.
  • Ab 2006: Die Telekom bietet T-DSL 16.000 an (ADSL2+)
  • Ab 2006: Es beginnt die VDSL-Ära mit einem von der Telekom realisiertem Glasfasernetz (VDSL mit 50 Mbit/s) – zunächst nur in zehn großen Städten und in Kombination mit Entertain (IPTV).
  • Ab 2016: Hamburg bekommt als erste Großstadt VDSL mit 100 Mbit/s im Downstream und 40 Mbit/s im Upstream (VDSL Vectoring)

Bildquellen:

  • Modem Splitter #108180386 – © leitmotif425 – Fotolia.com
  • Übertragung von Information über ein Datenkabel #112654919 © eyetronic – Fotolia.com

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