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DSL-Verfügbarkeit Karte: Internet in Deutschland (Alle 16 Bundesländer)

von Konstantin Matern

Auf DSLRegional findest du alle Städte in Deutschland. Mit einem Klick auf das Bundesland (auf Karte oder direkt den Link) gelangst du zur Übersicht der jeweiligen Landkreise in deinem Bundesland und kannst dich zu den Städten und Gemeinden durchklicken. Des Weiteren haben wir weiter unten regionale Statistiken und Grafiken, die Breitbandinternet in Deutschland betreffen.

Karte: Internet-Verfügbarkeit nach Bundesland

Wähle dein Bundesland, um regionale Internetanbieter anzuzeigen.

Internet in Baden-Württemberg
Internet in Bayern
Internet in Berlin
Internet in Brandenburg
Internet in Bremen
Internet in Dresden
Internet in Düsseldorf
Internet in Erfurt
Internet in Hamburg
Internet in Hannover
Internet in Hessen
Internet in Kiel
Internet in Magdeburg
Internet in Mainz
Internet in Mecklenburg-Vorpommern
Internet in München
Internet in Niedersachsen
Internet in Nordrhein-Westfalen
Internet in Potsdam
Internet in Rheinland-Pfalz
Internet in Saarbrücken
Internet in Saarland
Internet in Sachsen-Anhalt
Internet in Sachsen
Internet in Schleswig-Holstein
Internet in Schwerin
Internet in Stuttgart
Internet in Thüringen
Internet in Wiesbaden

Wie ist die DSL-Verfügbarkeit bei den großen Anbietern?

Mit einem Klick auf die folgenden Links kannst du bei den größten Anbietern in Deutschland (1und1, Telekom & Vodafone) checken, ob es DSL gibt und wie schnell der Internetzugang ist.

Telekom DSL Verfügbarkeit ✅

Vodafone DSL Verfügbarkeit ✅

1&1 DSL Verfügbarkeit

1&1 DSL Verfügbarkeit ✅

Welche Internetanbieter gibt es in Deutschland?

DSL/VDSL oder Glasfaser (Kupfer-/Glasfaser)

Folgende DSL-Anbieter bieten schnelle Internetzugänge bundesweit in allen Bundesländern an:

Internet via Kabel (Koaxial)

Als Alternative zu DSL bieten folgende Kabelanschluss-Anbieter schnelle Internetanschlüsse in Deutschland an:

Kabelanbieter Verfügbarkeit
Vodafone Kabel Deutschland Logo Mini Vodafone’s Kabel-Internet-Anschlüsse gibt es in allen Bundesländern außer Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg
PYUR Logo 180 PYUR ist der Tele Columbus-Nachfolger. Zu seinen Kerngebieten zählen Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, aber auch einige weitere Schwerpunktregionen in Westdeutschland.
Unitymedia KabelBW Logo Internet von Unitymedia erhalten Sie in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg. Unitymedia ist ein Vodafone-Unternehmen.

Welche Technik nutzt Deutschland für das Internet?

Du findest über unsere DSL-Verfügbarkeit Karte nicht nur DSL-Anschlüsse, sondern auch alternative Technologien für den Zugang zum Internet. Dabei wird unterschieden zwischen stationären Anschlüssen (DSL, Kabel & Glasfaser) und mobilem Internet (UMTS/LTE).

Wie ist die Verteilung nach Technologien?

In Deutschland ist die Anzahl an DSL-Anschlüssen immer noch in der Mehrheit. 23,4 Mio. Anschlüsse werden über DSL realisiert. Die zweithäufigste Anschlussart ist über den Kabelanschluss. Über diese Technologie sind 7,1 Mio. Haushalte online. Glasfaser (FTTH/FTTB) wird nur regional angeboten. So nutzen die zukunftsfähigen Anschlüsse bisher nur 2,2 %.

Telekom Direkt (DSL): 41,7 % (13 Mio.)
Breitband-Kabelnetzbetreiber: 22,8 % (7,1 Mio.)
Alternativer Anschlussnetzbetreiber (DSL): 21,2 % (6,6 Mio.)
Telekom Resale (DSL): 12,2 % (3,8 Mio.)
FTTB/FTTH: 2,2 % (0,7 Mio.)

Breitbandverfügbarkeit der Top 20 Städte in Deutschland

DSL/VDSL ist die gängige Zugangstechnologie in Deutschland. Dennoch gibt es auch andere Zugangsarten zum schnellen Internet, die weit verbreitet sind. So sind dank Kabel-Internet und Glasfaser ebenfalls schnelle Internetanschlüsse schaltbar. LTE ist vor allem auf dem Land eine echte Alternative, um über das Mobilfunknetz schnelles Internet zu erhalten.

Die folgenden Statistiken spiegeln die prozentuale Verfügbarkeit je Zugangstechnologie mit mindestens 50 MBit/s der 20 größten Städte in Deutschland wieder.

1 Internet in Berlin

Kabel-Internet: 95%
DSL/VDSL: 93%
Glasfaser: 9%
5G: 0%

2 Internet in München

Kabel-Internet: 94%
DSL/VDSL: 96%
Glasfaser: 53%
5G: %

3 Internet in Köln

Kabel-Internet: 95%
DSL/VDSL: 99%
Glasfaser: 72%
5G: 99%

4 Internet in Frankfurt am Main

Kabel-Internet: 95%
DSL/VDSL: 93%
Glasfaser: 4%
5G: 99%

5 Internet in Stuttgart

Kabel-Internet: 87%
DSL/VDSL: 89%
Glasfaser: 7%
5G: 97%

6 Internet in Düsseldorf

Kabel-Internet: 96%
DSL/VDSL: 91%
Glasfaser: 5%
5G: 99%

7 Internet in Dortmund

Kabel-Internet: 82%
DSL/VDSL: 91%
Glasfaser: 6%
5G: 100%

8 Internet in Essen

Kabel-Internet: 84%
DSL/VDSL: 95%
Glasfaser: 6%
5G: 99%

9 Internet in Bremen

Kabel-Internet: 95%
DSL/VDSL: 96%
Glasfaser: 15%
5G: 98%

10 Internet in Leipzig

Kabel-Internet: 89%
DSL/VDSL: 95%
Glasfaser: 9%
5G: 100%

11 Internet in Hannover

Kabel-Internet: 97%
DSL/VDSL: 97%
Glasfaser: 28%
5G: 100%

12 Internet in Duisburg

Kabel-Internet: 77%
DSL/VDSL: 94%
Glasfaser: 2%
5G: 99%

13 Internet in Nürnberg

Kabel-Internet: 90%
DSL/VDSL: 97%
Glasfaser: 2%
5G: 100%

14 Internet in Dresden

Kabel-Internet: 84%
DSL/VDSL: 97%
Glasfaser: 19%
5G: 99%

15 Internet in Bochum

Kabel-Internet: 94%
DSL/VDSL: 95%
Glasfaser: 12%
5G: 100%

16 Internet in Wuppertal

Kabel-Internet: 87%
DSL/VDSL: 95%
Glasfaser: 0%
5G: 98%

17 Internet in Bielefeld

Kabel-Internet: 84%
DSL/VDSL: 91%
Glasfaser: 3%
5G: 98%

18 Internet in Bonn

Kabel-Internet: 99%
DSL/VDSL: 99%
Glasfaser: 9%
5G: 100%

19 Internet in Mannheim

Kabel-Internet: 97%
DSL/VDSL: 95%
Glasfaser: 33%
5G: 99%

20 Internet in Münster

Kabel-Internet: 90%
DSL/VDSL: 94%
Glasfaser: 5%
5G: 100%

Statistiken rund um Breitbandinternet in Deutschland

Folgende Tabelle zeigt die Statistik vom BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) mit Stand 2019. Du siehst die Breitbandverfügbarkeit in den einzelnen Bundesländern.

Bundesland Verfügbarkeit ≥16 Mbit/s Verfügbarkeit ≥30 Mbit/s Verfügbarkeit ≥50 Mbit/s Verfügbarkeit ≥100 Mbit/s Verfügbarkeit ≥200 Mbit/s Verfügbarkeit ≥400 Mbit/s Verfügbarkeit ≥1.000 Mbit/s
Alle Bundesländer 96,3% 94,8% 93,3% 85,7% 77,4% 67,9% 55,9%
Baden-Württemberg 96,4% 94,7% 93,2% 86,1% 79,4%  71,8%  55,0%
Bayern 98,1% 97,1%  95,0%  87,4%  75,3% 62,5% 56,3% 
Berlin 99,3% 98,7%  98,2%  96,9%  95,6%  93,3%  92,1% 
Brandenburg 94,9% 91,7% 89,0% 71,6% 56,3% 36,9% 22,1%
Bremen 99,2%  98,7%  98,3% 97,0%  96,1%  95,5% 95,5% 
Hamburg 99,5%  99,0%  98,4%  97,3%  96,3%  95,8%  95,8% 
Hessen 98,5%  97,3%  95,9%  87,5%  77,2% 67,3% 51,5%
Mecklenburg-Vorpommern 82,8% 79,6% 77,8% 71,1% 63,5% 51,9% 43,2%
Niedersachsen 95,5% 94,1% 92,2% 82,3% 74,2% 67,3% 53,9%
Nordrhein-Westfalen 97,4%  96,1%  95,4%  89,1%  83,9%  77,8%  62,0%
Rheinland-Pfalz 96,7% 95,5% 92,9% 81,0% 72,6% 58,7% 49,2%
Saarland 99,5%  98,8%  97,2% 84,7% 73,8% 63,4% 49,8%
Sachsen 92,1% 89,0% 87,3% 79,0% 66,1% 52,8% 42,5%
Sachsen-Anhalt 89,1% 85,0% 82,9% 73,7% 57,3% 31,8% 12,0%
Schleswig-Holstein 94,3% 93,0% 92,3% 88,8%  85,1%  80,8%  74,0% 
Thüringen 92,7% 90,6% 89,2% 78,1% 61,3% 41,1% 25,7%
Die Prozentzahl sagt aus wie viele Haushalte die entsprechende Geschwindigkeit nutzen können.

Breitbandverfügbarkeit nach Gemeindeprägung

Internet mit >= 16 Mbit/s

Städtisch (99,1 %)
Halbstädtisch (95,0 %)
Ländlich (85,4%)

Internet mit >= 30 Mbit/s

Städtisch (98,3 %)
Halbstädtisch (93,0 %)
Ländlich (81,6 %)

Internet mit >= 50 Mbit/s

Städtisch (97,8 %)
Halbstädtisch (90,9 %)
Ländlich (77,1 %)

Internet mit >= 100 Mbit/s

Städtisch (94,5 %)
Halbstädtisch (79,6 %)
Ländlich (85,3 %)

Internet mit >= 200 Mbit/s

Städtisch (90,9 %)
Halbstädtisch (67,3 %)
Ländlich (37,6 %)

Internet mit >= 400 Mbit/s

Städtisch (85,5 %)
Halbstädtisch (53,0 %)
Ländlich (21,8 %)

Internet mit >= 1.000 Mbit/s

Städtisch (74,6 %)
Halbstädtisch (37,0 %)
Ländlich (16,7 %)
Infos zur Statistik
Sie sehen in dieser Abbildung die Breitbandverfügbarkeit in Deutschland nach Gemeindeprägung (städtisch, halbstädtisch und ländlich). Gerade auf dem Land gibt es mit 77,1 % eine sehr niedrige Breitbandverfügbarkeit bei Internetanschlüssen mit mehr als 50 Mbit/s. Gigabit-Internet (über Kabel oder Glasfaser) erhalten im ländlichen Bereich sogar nur 9,8 Prozent.

[Quelle:  BMVI, Stand Mitte 2019]

DSL-Geschichte in Deutschland

DSL Splitter

DSL Splitter: das Gerät teilt Frequenzen von Telefon und DSL in Empfangsrichtung auf. Damals hatte jeder DSL-Kunde einen solchen am T-DSL Modem

So richtig in Fahrt kam das Internet Mitte der 1990er Jahre. Damals wurden vermehrt kommerzielle Angebote, Chats und Multimedia-Inhalte ins Netz gestellt. Immer mehr Nutzer begannen das Medium in der Freizeit zu nutzen. So stieg auch mit zunehmender Popularität der Bedarf an Bandbreite stark an.

Internetzugänge über das analoge 56k-Modem und ISDN reichten längst nicht mehr. Daher kam DSL als Lösung ins Spiel. Als Randbedingung für DSL galt, dass die bereits für Telefonie verlegten Kupfer-Doppeladern weiterhin genutzt werden.

Das DSL-Verfahren ADSL wurde entwickelt. Dieses konnte den Bedarf an Datenrate abdecken. Breitbandige Internetzugänge wurden von der Telekom unter dem allgemeinen Begriff “DSL” vermarktet.

Doch noch lange war Telekom DSL nicht für den Otto-Normal-Verbraucher bezahlbar. Denn die ersten DSL-Anschlüsse kosteten damals 917 D-Mark im Monat. Daher richteten sich die ersten Telekom DSL-Tarife an den Geschäftskundenbereich.

Wer glaubt, dass es dafür eine DSL-Flatrate gab, der irrt sich. Kunden mussten sich nämlich mit 2,4 GByte Datenvolumen pro Monat bei einer Surfgeschwindigkeit von 1.000 kbit/s zufrieden geben.

T-DSL für Privatkunden

erste T-DSL Tarife für 98 D-Mark

Die ersten T-DSL Tarife kosteten 98 D-Mark pro Monat.

Es kamen im Juli 1999 die ersten DSL-Anschlüsse und Angebote für Privatkunden. Zuvor hatte die Deutsche Telekom ihr Produkt T-DSL auf der CeBIT in Hannover präsentiert.

Was kostete T-DSL?
Damals kostete der Telefon- und DSL-Anschluss bei der Dt. Telekom 98 D-Mark pro Monat. Zusätzlich zahlten die ersten Kunden stundenweise einen variablen Betrag. Zum Beispiel bedeuteten 50 Stunden Surfen im Paket auch 197 D-Mark Kosten. Für 100-Surf-Stunden mussten 247 Mark auf den Tisch gelegt werden.

Breitband-Internet wurde in Deutschland mit Aufkommen der ersten DSL-Flatrates auf dem Markt richtig beliebt. Denn Kunden konnten mit einer DSL-Flat in Deutschland erstmals so viel wie sie wollten im Internet surfen. Es gab keine Volumen- oder Zeitbegrenzungen mehr.

Durch den starken Wettbewerb der damaligen alternativen Anbieter, wie Arcor (heute Vodafone), Alice (heute o2 Telefónica) und 1&1, sanken die Preise enorm. Dadurch stieg die Zahl der Breitband-Internetzugänge in Deutschland rasant an.

DSL-Markt Entwicklung in Deutschland

Zehn Jahre nachdem im Jahr 1999 die ersten DSL-Anschlüsse geschaltet wurden, surften im Jahr 2009 mehr als 20 Millionen Haushalte in Deutschland mit DSL-Geschwindigkeit. Gleichauf explodierte das über die Datenautobahn versendete Volumen. Unsere nachfolgende Statistik zeigt die Entwicklung der DSL-Anschlüsse in Deutschland im Zeitraum von 2001 bis 2018.

  • 2001: 1,9 Mio. DSL-Anschlüsse
  • 2002: 3,2 Mio. DSL-Anschlüsse
  • 2003: 4,4 Mio. DSL-Anschlüsse
  • 2004: 6,8 Mio. DSL-Anschlüsse
  • 2005: 10,5 Mio. DSL-Anschlüsse
  • 2006: 14,4 Mio. DSL-Anschlüsse
  • 2007: 18,5 Mio. DSL-Anschlüsse
  • 2008: 20,9 Mio. DSL-Anschlüsse
  • 2009: 22,4 Mio. DSL-Anschlüsse
  • 2010: 23 Mio. DSL-Anschlüsse
  • 2011: 23,5 Mio. DSL-Anschlüsse
  • 2012: 23,3 Mio. DSL-Anschlüsse
  • 2013: 23,2 Mio. DSL-Anschlüsse
  • 2014: 23,3 Mio. DSL-Anschlüsse
  • 2015: 23,5 Mio. DSL-Anschlüsse
  • 2016: 24 Mio. DSL-Anschlüsse
  • 2017: 24,7 Mio. DSL-Anschlüsse
  • 2018: 25,0 Mio. DSL-Anschlüsse

Meilensteine bei T-DSL Anschlüssen

  • Start der T-DSL-Anschlüsse ab 1. Juli 1999 in Berlin, Bonn, Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Stuttgart.
  • Zum Start hatten die ADSL-Anschlüsse mit T-ISDN 768 kbit/s im Downstream und 128 kbit/s im Upstream.
  • Ende 2000 kostet die DSL-Flatrate bei der Telekom 49 Mark pro Monat.
  • Ab 2002: T-DSL-Anschlüsse 1.536 kbit/s im Downstream und 192 kbit/s im Upstream.
  • Ab 2003: T-DSL-Anschlüsse 3.072 kbit/s im Downstream und 384 kbit/s im Upstream.
  • Ab 1. Juli 2004: Auch andere Provider können T-DSL unter eigenem Namen vermarkten (T-DSL-Resale)
  • Ab 2004: Erstmals kostete eine DSL-Flatrate weniger als 10 Euro pro Monat.
  • Ab 2006: Die Telekom bietet T-DSL 16.000 an (ADSL2+)
  • Ab 2006: Es beginnt die VDSL-Ära mit einem von der Telekom realisiertem Glasfasernetz (VDSL mit 50 Mbit/s) – zunächst nur in zehn großen Städten und in Kombination mit Entertain (IPTV).
  • Ab 2016: Hamburg bekommt als erste Großstadt VDSL mit 100 Mbit/s im Downstream und 40 Mbit/s im Upstream (VDSL Vectoring).
  • Ab 2018: Die Telekom stellt viele Gemeinden und Großstädte auf VDSL mit 250 Mbit/s um (SuperVectoring).

Bildquellen:

  • Modem Splitter #108180386 – © leitmotif425 – Fotolia.com
  • Übertragung von Information über ein Datenkabel #112654919 © eyetronic – Fotolia.com

FAQ: Fragen rund um die DSL-Verfügbarkeit in Deutschland

⭐Welche Geschwindigkeit ist verfügbar?

Grundsätzlich sind bei DSL die Geschwindigkeiten 16, 50, 100 und 250 möglich. Bei Kabel- und Glasfaseranschlüssen sind in Deutschland Tarife mit bis zu 1.000 Mbit/s buchbar. Welche Geschwindigkeit verfügbar ist, hängt davon ab wie dein Haus oder deine Wohnung an das Internet angebunden ist. Bei einer Anbindung über das Telefonnetz (DSL) sind bis zu 250 Mbit/s möglich. Hast du eine Anbindung zu einem Kabelanbieter (Antennendose), dann ist über Kabel-Internet die schnellste Verbindung 400, 500 oder sogar 1 Mbit/s möglich.

⭐Welche Internetgeschwindigkeit ist an meiner Adresse verfügbar?

Zur Ermittlung deiner verfügbaren Internetgeschwindigkeit musst du über unsere Karte zu deinem Wohnort navigieren. Dort siehst du aktuelle Verfügbarkeitszahlen in Prozent und kannst bei den Anbietern die Verfügbarkeit prüfen. Gebe dazu deine Straße, Hausnummer und deinen Wohnort ein. Je nach Anbieter wird auch die Vorwahl abgefragt.

⭐Was kostet ein Glasfaseranschluss?

Wie viel dein Glasfaseranschluss kostet, hängt davon ab, ob deine Immobilie in einem Ausbaugebiet liegt oder nicht. Erschließt gerade ein Glasfaseranbieter dein Wohngebiet, kann der Glasfaseranschluss sogar kostenlos sein, wenn du einen Tarif beim Anbieter buchst. Sonst sind je nach Tiefbauarbeiten 1.000 bis zu 15.000 Euro für einen Glasfaseranschluss zu zahlen.

⭐Wie wird das Glasfaserkabel verlegt?

Damit bei deiner Immobilie ein Glasfaserkabel verlegt werden kann, werden Kopflöcher erstellt. Eins befindet sich z. B. an deiner Straße und eins am Haus. Anschließend schießt das Tiefbauunternehmen oder der Glasfasernetzbetreiber eine Erdrakete unterirdisch bis an’s Haus. Das Glasfaserkabel wird dann ins Haus eingefürt (Keller oder Erdgeschoss).

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