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Internetanschluss: Angebote für DSL, Kabel & Glasfsaser bis 1 Gbit schnell

Vorwort

“Willkommen auf meinem Ratgeber rund um den Internetanschluss. Ich möchte dir hier dabei helfen alle Fragen zu deinem Internetzugang zu beantworten. Die meisten Verträge werden über zwei Jahre abgeschlossen. Daher solltest du dir sicher sein den besten Anbieter und die richtige Technik zu wählen. Ich vergleiche für dich DSL, Kabel-Internet, LTE und Glasfaser und helfe gerne bei der Entscheidung.”

Autor Konstantin

Konstantin Matern
DSLregional.de (Über uns)

Inhaltsverzeichnis
🕘 Das Wichtigste in Kürze

Ratgeber: Den besten Internetanschluss finden

Warum ist der Internetanschluss heute so wichtig?

Vor einigen Jahren steckte das Internet noch in den Startschuhen. Inzwischen ist es bei der breiten Masse angekommen. Die Zahl der Internetnutzer ist auf mehr als 4,1 Milliarden gestiegen und es werden immer.

Internetanschluss Zuhause: Frau am Laptop
Internetanschluss Zuhause: Heute kaum wegzudenken (Bild: janeb13 / Pixabay)

Grund dafür, dass mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung im Internet sind, ist mitunter das Smartphone. Die Geräte werden immer erschwinglicher und die Mobilfunknetze schneller.

Internetnutzer (Anteil der Bevölkerung in %)

Afrika
0%
Asien
0%
Europa
0%
Deutschland
0%
Lateinamerika
0%
Mittlerer Osten
0%
Nordamerika
0%
Australien
0%

5 gute Gründe für einen Internetanschluss

Heute ist das Internet ein unentbehrlicher Helfer geworden. Ob beruflich, in der Schule oder Freizeit, wir sind täglich darauf angewiesen. Wir versenden E-Mails, tätigen Recherchen und kommunizieren in sozialen Netzwerken.

Ein kurzes Video hat die Tagesschau zum Thema erstellt. Es zeigt wie sich das Internet von 1997 bis 2017 verändert hat:

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Das Internet gehört zum Alltag dazu. Dabei sind längst alle Generationen damit vertraut. Ob Opa, Oma oder Grundschulkind – jeder ist mehr oder weniger online. Über den Internetanschluss lässt sich heute sogar die Telefonie übertragen. Gegenüberliegende Personen können auf einem Bildschirm gesehen werden.

Was kostet ein Internetanschluss?

Seitdem das Internet entwickelt wurde, fallen die Kosten für den Internetanschluss. Heute sind bereits Internetanschlüsse ab 9,99 € / Monat bei den Anbietern erhältlich. Folgende Tabelle zeigt wie sich die Kosten zusammensetzen:

  • Bereitstellungsgebühr

    Eine einmalige Einrichtungsgebühr für deinen Internetanschluss. Die Bereitstellungsgebühr entfällt für Neukunden / Wechsler häufig. Sonst um die 70 €.

  • Monatliche Grundgebühr

    Für die Bereitstellung des Anschlusses berechnete Gebühr. Abhängig von der Internetgeschwindigkeit ab 9,99 € pro Monat. 50 Mbit/s kosten im Durchschnitt ca. 25 €/Monat.

  • Versandkosten

    Einmalige Gebühren für den Versand von Hardware. Entfallen häufig. Sonst ca. 10 €/Monat.

  • Telefongebühren

    Zeitabhängige Kosten für Telefonie. Bei Tarifen mit Telefon-Flatrate mit der Grundgebühr abgegolten.

  • Router-Miete

    Mietkosten für einen WLAN-Router. Je nach Tarif können Zusatzkosten von ca. 3 €/Monat anfallen. Tipp: Kostenlosen Standard-Router wählen und WLAN-Router selbst kaufen.

Info: Ich gehe bei den Preisangaben von einem Internetanschluss über DSL oder Kabel-Internet aus, da diese Zugangstechnologien am weitesten verbreitet sind.

Preise für Breitband-Internet weltweit

0
Platz 1: Ukraine
0
Platz 2: Sri Lanka
0
Platz 3: Iran
0
Platz 36: Italien
0
Platz 40: Frankreich
0
Platz 53: Deutschland

Statistik: Cable.co.uk (Stand 08/2018)

Tarife vergleichen lohnt sich

Du siehst, die Gesamtkosten setzen sich aus vielen einmaligen und der monatlichen Kosten zusammen. Da jeder Anbieter auch noch Angebote und Bonus-Zahlungen für Wechsler und Neukunden anbietet, ist der Tarifdschungel perfekt. Nicht ganz leicht, da den günstigsten Internetanschluss zu finden. Ich rate daher zum DSL-Vergleich.

Internetanschluss finden im Tarifvergleich

Bei welchen Anbietern kann ich einen Internetanschluss bestellen?

In Deutschland haben wir eine Hand voll Internetanbieter, die bundesweit tätig sind. Sie haben die beste Internetverfügbarkeit. Des Weiteren gibt es viele kleine regionale Internetanbieter. Sie nutzen teils das Netz der großen Anbieter oder haben ein eigenes Netz regional aufgebaut. Erfahrungsgemäß sind die regionalen Anbieter teurer.

Die folgenden drei Internetanbieter sind bundesweit aktiv und bieten ein Top Preis-Leistungsverhältnis:

Vodafone Internet

DSL-Anschluss
9
99
pro Monat
  • Bis zu 250 Mbit/s (DSL)
  • Bis zu 1.000 Mbit/s (Kabel-Internet)
  • DSL und Kabel-Internet

1&1 Internet

DSL-Anschluss
0 pro Monat
  • Bis zu 250 Mbit/s (Privatkunden)
  • Bis zu 1.000 Mbit/s (Business)
  • DSL und Glasfaser

Telekom Internet

DSL-Anschluss
19
95
pro Monat
  • Bis zu 250 Mbit/s (DSL)
  • Bis zu 1.000 Mbit/s (Glasfaser)
  • Top-Service
  • DSL und Glasfaser

Welche Alternativen gibt es zum Internetanschluss?

Du willst dich gar nicht vertraglich binden? Es gibt einige alternative Möglichkeiten dennoch online zu sein. Zugegebenermaßen sind diese nicht unbedingt bequem. Aber wir möchten sie dennoch als Alternative hier aufführen.

WLAN-Hotspots nutzen

Du hast in der Nähe einen WLAN-Hotpost, den du nutzen kannst? Dann kannst du dich mit Laptop oder Smartphone bewaffnet auf den Weg machen. Ist umständlich, aber als Alternative erwähnenswert. Beachte bitte das Thema WLAN-Hotspot-Sicherheit, welches wir in unserem Ratgeber behandelt haben.

WLAN-Hotspot als Alternative zum Internetanschluss
WLAN-Hotspot als Alternative zum Internetanschluss (Bild: rawpixel / Pixabay.com)

Handy als Hotspot nutzen

Moderne Smartphones haben eine Hotspot-Funktion. Nach einer Aktivierung in den Einstellungen kann dein Smartphone die Internetverbindung über das Mobilfunknetz per WLAN anderen Geräten zur Verfügung stellen. Du kannst dich dann mit deinem PC oder Laptop mit dem Smartphone verbinden und ohne Internetanschluss surfen.

Smartphone als Hotspot und Alternative für Internetanschluss
Smartphone als Hotspot und Alternative für Internetanschluss (Bild: 6689062 / Pixabay)

Entscheidung: Die richtige Technik für deinen Internetanschluss

Die Entscheidung steht bei dir fest: Es soll ein Internetanschluss werden. Eine gute Entscheidung, denn heutzutage kommt kaum ein moderner Haushalte ohne den Internetzugang aus. Damit du dich für einen Tarif entscheiden kannst, solltest du die richtige Technik auswählen.

Hilfe bei der Technik-Auswahl

Ist es DSL, Kabel-Internet, Glasfaser oder LTE? Damit dir die Entscheidung etwas leichter fällt, stelle ich die Techniken kurz vor und führe auch die Vor- und Nachteile kurz auf.

DSL/VDSL: Klassiker mit hoher Verfügbarkeit

DSL oder auch das schnellere VDSL ist die in Deutschland am weitesten verbreitete Technik, um per Breitband einen Internetanschluss herzustellen. Überregionale Anbieter wie die TelekomVodafone und 1&1 nutzen dabei die Telefonleitung und Kupferkabel, um dich an das Internet anzubinden. Wegen der Weiterentwicklung “SuperVectoring” kann der DSL-Anschluss ganz gut mit anderen Technologien mithalten.

DSL Internetanschluss am Router

Voraussetzungen

Schaubild für DSL / VDSL

DSL / VDSL Internetanschluss im Vergleich
Vorteile
Nachteile

Kabel-Internet: Gute Alternative zu DSL mit schnellen Geschwindigkeiten

Etwa 75 % der Haushalte haben in Deutschland einen Kabelanschluss. Einst wurde dieser nur für den Empfang von Fernsehen genutzt. Heute sind viele der Anschlüsse rückkanalfähig. Dadurch kannst du Kabel-Internet als Alternative zu DSL nutzen.

Koaxialkabel an Fritzbox Cable anschliessen
Kabelrouter haben solche Koaxialkabel über die die Internet-Signale übertragen werden.

Voraussetzungen

Schaubild für Kabel-Internet

Kabel-Internetanschluss
Vorteile
Nachteile

Welchen Kabelanbieter habe ich?

Glasfaser: Regional verfügbare Technik der Zukunft

Glasfaser-Internet gilt als Internetanschluss der Zukunft. Modernste Glasfaser-Technologie ist bereits in einigen Regionen verfügbar. Alleine die Deutsche Telekom hat bereits 30 große Städte aufgerüstet. Weitere regionale Glasfaser-Anbieter wie Deutsche Glasfaser binden immer mehr Haushalte an die Turbo-Anschlüsse.

So ein Glasfaserkabel bzw. dessen Fasern ist weniger als 1/10 des menschlichen Haardurchmessers dick und dennoch können darüber Lichtimpulse mit nahezu Lichtgeschwindigkeit übertragen werden. Über Glasfaser angeschlossene Haushalte (Fachbegriff FTTH) erhalten Internetanschlüsse mit 200 bis 1.000 Mbit/s.

Glasfaserkabel und Netzwerkkabel im Vergleich
Glasfaserkabel und Netzwerkkabel im Vergleich (Bild: PawinG / Pixabay)

Voraussetzungen

Vorteile
Nachteile

LTE: Internetanschluss über das Mobilfunknetz auch Zuhause

Internet über das Mobilfunknetz ist nahezu überall in Deutschland verfügbar. Dabei sind die Datentarife nicht nur auf das Smartphone beschränkt. In Kombination mit einem Surfstick oder einem LTE-Router lassen sich die LTE-Tarife auch Zuhause hervorragend nutzen.

Ein vollwertiger Ersatz für eine Festnetzleitung ist LTE aber nicht. Denn die Datentarife sind fast alle an ein monatliches Datenvolumen geknüpft. Überschreitest du diese GB-Grenze, hast du für den Rest des Monats einen gedrosselten, langsamen Internetanschluss.

Mobilfunkmast
Mobilfunkmast: Solche Funkmasten stehen in ganz Deutschland und ermöglichen UMTS und LTE (Bild: CITYEDV Pixabay)
Vorteile
Nachteile

Satelliten-Internet als letzte Möglichkeit

Ähnlich wie LTE empfängst du Datensignale auch beim Satelliten-Internet per Funk. Nur diesmal sind es keine Funkmasten, die den Datenverkehr senden und empfangen. Bei Satelliten-Internet kommt das Signal aus dem All.

Die Satellitentechnik besteht aus einer Satelliten-Anlage bei dir Zuhause und dem Satelliten im Weltraum. Heutige Satelliten-Internetanbieter ermöglichen akzeptable Surfgeschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s. Auch im Upload ist die Technologie mittlerweile soweit, dass dieser sich gut nutzen lässt (2 Mbit/s).

Satellit und Erde
Satellit: Auf der Erde ist dein Internetanschluss (Bild: PIRO4D / Pixabay)

Voraussetzungen

Vorteile
Nachteile

Kriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Internetanschlüsse vergleichen und bewerten

Du hast dich bereits für eine Technik entschieden, sehr gut. Nun willst du sicher wissen, wie du die einzelnen Tarife für deinen Internetanschluss miteinander vergleichen kannst. Daher habe ich für dich die wichtigsten Kriterien zusammengestellt.

Internetgeschwindigkeit

Die Internetgeschwindigkeit ist das wichtigste Merkmal deines Internetanschlusses. Je schneller, desto besser. Wer alleine wohnt hat aber einen anderen Bandbreitenbedarf wie eine Familie mit Jugendlichen.

Wie schnell sollte der Internetanschluss sein?

Single-Haushalt

Du bist Single und wohnst alleine? Dann reicht dir ein Internetanschluss mit 16 Mbit/s. Damit kannst du surfen, in akzeptabler Geschwindigkeit downloaden und Videos streamen.

Zwei Personen

Ab zwei Personen empfehle ich dir mindestens 50 Mbit/s. Damit könnt ihr gleichzeitig surfen, telefonieren oder Videos streamen ohne, dass es zu Rucklern oder Einschränkungen kommt.

Familien und WGs

Familien oder Wohngemeinschaften haben einen höheren Bandbreitenbedarf. Hier solltest du einen Internetzugang mit mindestens 100 Mbit/s wählen. Auf superschnelle Downloads und HD-Streams braucht ihr dann nicht zu verzichten.

Max. Geschwindigkeit nach Technik

Folgende Charts zeigen dir wie schnell dein Zugang entsprechend der Technik sein kann.

Satelliten-Internet
bis 50 Mbit/s
0 Mbit/s 1.000 Mbit/s
DSL / VDSL
bis 250 Mbit/s
0 Mbit/s 1.000 Mbit/s
LTE
bis 500 Mbit/s
0 Mbit/s 1.000 Mbit/s
Kabel-Internet
bis 1.000 Mbit/s
0 Mbit/s 1.000 Mbit/s
Glasfaser-Internet
bis 1.000 Mbit/s
0 Mbit/s 1.000 Mbit/s

Vertragslaufzeit

Bei fast allen Internetanbietern ist eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten Standard geworden. Bei den langen Mindestlaufzeiten bekommst du aber auch den besten Preis. Du kommst mit einer außerordentlichen Kündigung nur schwer aus dem Vertragsverhältnis.

Kündigung

Rückt das Ende der Vertragslaufzeit näher, kannst du regulär kündigen. Achte auf die festgelegte Kündigungsfrist, damit sich der Vertrag nicht um ein weiteres Jahr verlängert. Bei einem 2-Jahres-Vertrag beträgt die Kündigungsfrist in der Regel 3 Monate. Damit du sicher bist, solltest du in deinen Vertragsunterlagen nachschauen.

Für Handy- und Internet-Verträge gilt seit Mitte 2021, dass die automatische Vertragsverlängerung nach Ablauf der Mindestlaufzeit nur noch einen Monat betragen darf. Die Kündigungsfrist beträgt ebenfalls maximal 1 Monat. Das bedeutet für dich: Du kommst nach deiner Mindestvertragslaufzeit bereits nach einem Monat aus deinem Vertrag.

1 Monat Laufzeit

Eine kurze Vertragslaufzeit ist geeignet, wenn…

24 Monate Laufzeit

Für 24 Monate Vertragslaufzeit entscheidest du dich, wenn …

EXPERTEN-TIPP

“Grundsätzlich empfehle ich immer einen Tarif mit langer Laufzeit. In der Regel willst du als Kunde nicht ständig wechseln und die Preise für DSL- und Internetanschlüsse sind in den letzten Jahren relativ stabil geblieben. Selbst wenn dir ein Tarif zu langsam ist, kannst du während der Vertragslaufzeit bei allen Anbietern auf einen schnelleren Tarif aufstocken.“

Autor Konstantin

Konstantin Matern
DSLregional.de (Über uns)

Mit oder ohne Telefon

DSL ohne Festnetz ist eine Seltenheit geworden. Die meisten DSL-Anbieter bieten ihren Internetanschluss mit Telefon-Flatrate an. Sogenannte Kombiangebote (2play, 3play) sind auch bei den Kabelanbietern Standard. Wer etwas genauer sucht, findet aber auch den reinen Internetanschluss.

In den Anfängen des Internets war ein Internetanschluss immer an das Festnetz gebunden. Wer surfen wollte, musste auch immer einen Festnetzanschluss der Telekom besitzen. Das hat sich grundlegend geändert. Heute kann Telefonie auch über den Kabelanschluss oder das Internet (IPTV) übertragen werden. Ein Festnetzanschluss ist daher nicht notwendig.

Internetanschluss: Entwicklung der Telefone
Internetanschluss: Entwicklung der Telefone - heute sind die meisten Angebote mit Telefon-Flat (Bild: / Pixabay)

3 Möglichkeiten für einen Internetanschluss ohne Telefon

  1. Du telefonierst über den Kabelanschluss
  2. Du telefonierst über dein Handy
  3. Du bestellst ein DSL-Paket ohne Telefon und verzichtest komplett auf Telefonie

Wer nach einem Internetanschluss ohne Telefon fragt, denkt dabei häufig an geringere Kosten. Tatsächlich spart man heutzutage kaum noch Grundgebühr, wenn man auf Telefonie verzichtet. Die meisten DSL-Anbieter haben heute Komplettpakete bei denen eine Telefon-Flatrate enthalten ist. Du kannst also mit ruhigem Gewissen einen Tarif mit Doppel-Flatrate wählen.

Router-Hardware

Ohne den Router bzw. das Modem lässt sich kein Internetanschluss nutzen. Erfreulich ist, dass bei allen Internet-Angeboten heute ein Modem mit Router enthalten ist. Meist handelt es sich dabei um ein Standard-Router. WLAN ist heute ebenfalls bei den meisten Paketen mit dabei. Wenn du weitere Funktionen brauchst, dann solltest du eine AVM-Fritzbox wählen.

Fritzbox 7490

Preis-TIPP

Viele Anbieter bieten gute Router-Modelle wie die Fritzbox nur gegen eine monatliche Miete an. Wähle daher einen Standard-Router und kaufe dir deinen Wunsch-Router selbst. Empfehlungen haben wir unter Netzwerkgeräte.

Halte die Augen offen: Es gibt auch einige Angebote bei denen du einen guten WLAN-Router wie die Fritzbox ohne Aufpreis zum Tarif bekommst. In unserem Tarifvergleich kannst du danach filtern.

Verfügbarkeit

Die Verfügbarkeit ist entscheidend bei der Auswahl eines Internetanschlusses. Sie hängt von deinem Wohnort ab. Während DSL in Deutschland die höchste Verfügbarkeit hat, sind andere Technologien wie Kabel-Internet oder Glasfaser weniger weit verbreitet.

In folgender Tabelle habe ich für dich die Internet-Verfügbarkeit der größten deutschen Breitband-Internetanbieter zusammengefasst. Beachte bitte, dass einige Anbieter nur in bestimmten Bundesländern oder Regionen aktiv sind.

Internetanschluss Anbieter Bis zu 16 Mbit Bis zu 50 Mbit Bis zu 100 Mbit Bis zu 200 Mbit Bis zu 400 Mbit
Telekom
96 %
77 %
63 %
46 %
1,7 %
Vodafone DSL/Kabel
98 %
82 %
73 %
50 %
25 %
o2
96 %
77 %
61 %
44 %
-
1&1
98 %
80 %
65 %
45 %
-
Vodafone Kabel
31 %
31 %
31 %
31 %
25 %
PYUR
6 %
6 %
6 %
6 %
4,5 %
Unitymedia
32 %
32 %
32 %
32 %
25 %
Deutsche Glasfaser
0,7 %
0,7 %
0,7 %
0,7 %
0,7 %

Datenvolumen (Drosselung)

Vor einiger Zeit plante die Telekom die Einführung der Drosselung für DSL-Zugänge. Viele andere Anbieter wollten mitziehen. Es hagelte jede Menge Kritik (Stichwort “Drosselkom“). Bei vielen Anbietern gibt es heute Klauseln in denen diese sich zumindest die Möglichkeit offen halten bei exzessiver Nutzung den Internetanschluss zu drosseln. Schließlich steigt der Datenverkehr im Internet immer weiter an.

Heute gibt es nur noch wenige DSL-Tarife mit einer Drosselung. Diese sind meist besonders günstig, weil die Internetgeschwindigkeit stark reduziert wird, wenn ein bestimmtes Datenvolumen erreicht ist. Ansonsten haben vor allem die Mobilfunktarife (UMTS + LTE) eine Begrenzung integriert. Bei diesen surfst du, nachdem du 1, 2, 4 oder 8 GB oder je nach Vertrag auch mehr erreicht hast, mit einer reduzierten Geschwindigkeit.

Fazit

Es gibt nur noch wenige Internet-Tarife mit Drosselung.

Test von Stiftung Warentest und im Fachmagazin

Der letzte Test von Internetanbietern liegt bei Stiftung Warentest schon einige Zeit zurück. 2015 veröffentlichte Stiftung Warentest diesen. Am besten schnitt damals Kabel Deutschland (Note 2,3, gut) ab. Telekom, Congstar und Tele2 erhielten die Note “befriedigend”. Da einige Tarife und Anbieter bei dem Test ohne Qualitätsurteil abgeschnitten haben, würde ich mich nicht zu sehr darauf verlassen.

Stattdessen hat das Fachmagazin Connect zuletzt 2018 viele Anbieter getestet. Das Ergebnis ist aussagekräftig und kann bei der Auswahl eines Internetanschluss-Anbieters helfen. Hier die Übersicht mit dem Ranking:

Top 5 Ranking

Wie du an den Platzierungen und Noten sehen kannst, schneiden alle großen Internetanbieter mit gut oder sehr gut ab. Telekom und 1&1 schneiden besonders gut ab. Mehr Details und die Bewertungen unserer Besucher findest du unter Internetanbieter-Test.

Weitere wichtige Fragen & Antworten zu deinem Internetanschluss

Du hast das Gefühl, dass dein Internetanschluss nicht so funktioniert, wie er sollte? In dem Fall solltest du mehrere Geschwindigkeitsmessungen durchführen. Unseren DSL-Speedtest kannst du hierfür nutzen. Alternativ kannst du die Messung auch auf Breitbandmessung.de vornehmen. Protokolliere die Ergebnisse: Schreibe auf, welche Geschwindigkeit zu welcher Zeit ermittelt wurde. Mit den Protokollen wendest du dich an deinen Internetanbieter.

Es ist dabei unerheblich, ob du DSLKabel oder UMTS/LTE als Internetanschluss nutzt. Dir stehen die gleichen Rechte zu. Allerdings musst du als Kunde nachweisen, dass die vertragsgemäße Geschwindigkeit nicht erbracht wird. Für einen Nachweis musst du nach dem Verfahren der Bundesnetzagentur vorgehen. Dieses gilt allerdings nur für feste Internetanschlüsse Zuhause.

Warum gilt es nicht für Mobiles Internet?

Es gilt nicht für den mobilen Internetanschluss, weil dort viele weitere Faktoren wie das Smartphone-Modell, Wetter oder der Aufenthaltsort die Geschwindigkeit negativ beeinflussen können.
Bei der allgemeinen Fehlersuche an deinem Internetanschluss kann unser Ratgeber “Kein Internet” helfen. Du gehst dort Schritt-für-Schritt alle Punkte durch und grenzt Fehler ein, die dazu führen, dass deine Internetverbindung nicht hergestellt werden kann.

Heutzutage handelt man sich schnell einen negativen Schufaeintrag ein. Vor dem Vertragsabschluss macht das aber Probleme. Egal, ob du Internetanschluss oder Handyvertrag abschließen möchtest. Da vielen Anbietern das Risiko eines Zahlungsausfalls zu hoch ist, gehen sie mit Kunden, die eine negative Schufa haben, gar kein Vertragsverhältnis ein. Es gibt ihn aber doch: Den Internetanschluss trotz Schufa.

So geht’s:

  1. Die positive Nachricht für dich: Im Gegensatz zu den Mobilfunkanbietern holen die DSL-Anbieter nur noch stichprobenartig eine Auskunft bei der Schufa ein. Ich empfehle dir daher zunächst eine Anfrage zu stellen, bevor du dich nach Alternativen umschaust. Die Online-Bestellung über unseren DSL-Vergleich ist dafür geeignet.
  2. Bekommst du den Internetanschluss trotz Schufa? Dann hast du Glück gehabt. Ansonsten hast du dennoch Möglichkeiten bei dem Anbieter einen Vertrag abzuschließen. Hier würde ich Kontakt mit dem Anbieter suchen. Einige Internetanbieter bieten gegen Kaution einen Internetanschluss an. Die Kaution bekommst du nach Ablauf der Mindestlaufzeit zurück gezahlt. Andere Anbieter berechnen Aufschläge und verzichten dann auf eine Abfrage bei der Schufa. Das sind meist regionale Anbieter wie Netcologne oder M-Net.

Schufa-Abläufe bei den Anbietern:

  • Bei Vodafone wird jeder Kunde mit einer Fraud-Prevention-Abfrage geprüft. Ist das Ergebnis negativ, gibt es keinen Vertrag. Du kannst aber versuchen Vodafone davon zu überzeugen, dass der Eintrag nicht gerechtfertigt ist. Mit etwas Glück setzt der Anbieter eine Kaution fest und du bekommst deinen Vodafone-Internetanschluss.
  • Die Telekom holt bei unterschiedlichen Wirtschaftsauskunfteien Informationen zu Neukunden ein. Die Schufa zählt dazu. Negative Einträge führen hier zur sofortigen Ablehnung. Du kannst dennoch Kunde werden, wenn du eine Kaution zahlst und eine Vorauszahlung leistest.
  • o2 hat einen Score, der aus eigenen Erfahrungswerten und den Angaben externer Auskunfteien gebildet wird. Ist der hauseigene Score hoch genug, kannst du einen o2-Internetanschluss trotz Schufa erhalten. Genaue Details gibt o2 leider nicht raus. Fakt ist: Es hängt mitunter vom gewählten DSL-Tarif ab, ob du einen Vertrag bekommst.

Fazit

Die Internetanbieter gehen sehr unterschiedlich mit Schufa-Kunden um. Es lohnt sich in jedem Fall einen Vertrag online abzuschließen und zu schauen, wie der Anbieter reagiert. Du solltest bei einer Ablehnung in jedem Fall nachhaken. In der Einzelfallentscheidung hast du beste Möglichkeiten. Es ergeben sich immer Lösungswege durch Zahlung einer Kaution oder Vorauszahlung.

Selbstverständlich kannst du auch das Mobilfunknetz für das Internet nutzen. Ein stationärer Internetanschluss hat aber auch seine Vorteile. Diese haben wir hier aufgelistet:

  • In der Regel ist der stationäre Internetanschluss stabiler.
  • Preislich ist der stationäre Anschluss sehr attraktiv.
  • Du bekommst die besten Download-Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s,
  • Viele Nutzer können den Anschluss gleichzeitig nutzen (WLAN oder per Netzwerkkabel).

Die meisten Internetanbieter haben den Internetanschluss ohne Telefon aus dem Sortiment genommen. Bei UnitymediaPYUR oder eazy gibt es aber noch reine Internetanschlüsse. Wenn du einen reinen Internetanschluss haben willst, kannst du auf Homespot-Tarife zurückgreifen und bekommst Internet über das Mobilfunknetz – ohne Telefonanschluss.

In Verbindung mit DSL und Glasfaser-Internet tauchen die Abkürzungen FTTC, FTTB und FTTH auf. Doch wofür steht die jeweilige Abkürzung genau?

FTTC

FTTC steht für Fiber-to-the-curb. Bei dieser Variante endet das Glasfaserkabel beim DSLAM (DSL-Zugangsmultiplexer). Von da aus erfolgt die Verkabelung in der Regel per Kupferkabel. Es ist die Anschlussart, die bei uns in Deutschland die weit verbreitete VDSL-Breitband-Infrastruktur bildet. Die Kupferleitung darf eine bestimmte Länge nicht überschreiten, damit VDSL zum Einsatz kommen kann (500 m).

FTTB

FTTB steht für Fiber-to-the-building. Das Glasfaserkabel wird hier bis zum Gebäude geführt. Der sogenannte oAPL (optische Anschlusspunkt) bildet das Ende der Glasfaserleitung. Ab dem Punkt erfolgt die Verkabelung per kupferbasierten Leitungen. Da diese Leitung mit 1o bis 50 Metern deutlich kürzer ist, sind attraktive Übertragungsraten von 40 bis 1.000 Mbit/s möglich. Ein bekannter Anbieter, der oft auf FTTB setzt, ist M-Net. Aber auch die Telekom bindet Neubauten immer öfter per FTTB und FTTH an.

FTTH

FTTC steht für Fiber-to-the-home. Hierbei gelangt die Glasfasertechnik bis ins Haus hinein. Im Haus wird der Glasfaserabschlusspukt installiert. Bei der Telekom heißt diese “OneBox”. Sie wird mit dem Glasfasermodem verbunden. Von da aus erfolgt die Verkabelung der restlichen Räume im Haus.

DSL ist die Technik, die bei uns in Deutschland flächendeckend für schnelles Breitband-Internet sorgt. Die Abkürzung steht für “Digital Subscriber Line”. Die Technologie benötigt zwei Modems: eines in der Vermittlungsstelle auf Seite des Anbieters und eines beim Kunden. Die Bandbreite wird dabei auf unterschiedliche Kanäle aufgesplittet: Sprach- und Dateninformationen. Auf den höheren Frequenzbereichen können die Datensignale für das Internet übertragen werden. Es sind dadurch Übertragungsraten von 100 oder sogar 250 Mbit/s möglich.

Folgende DSL-Varianten werden unterschieden:

  • ADSL2+: Bis zu maximal 25 Mbit/s
  • VDSL /Very High Bit Rate DSL): Bis zu 100 Mbit/s bei Vectoring und 250 Mbit/s bei Supervectoring
  • SDSL (Symmetric DSL): Upload und Download sind symmetrisch (gleich hoch) – diese Variante wird meist von Unternehmen gewählt, da diese in beide Richtungen schnell Daten übertragen müssen.

Ein Modem ist ein Netzwerkgerät, welches für die Kommunikation und zum Datenaustausch bei einer Internetverbindung zum Einsatz kommt. Es überträgt und übersetzt ankommende Datensignale, die der Internetanbieter über die Datenleitung zu dir nach Hause sendet. Zusammen mit dem Router sorgt das Modem für einen korrekt funktionierenden Internetanschluss. Folgende Arten vom Modem sind im Einsatz:

  • DSL-Modem: Das am weitesten verbreitete Modem ist das DSL-Modem. Vor dem DSL-Modem muss ein Splitter vorhanden sein. Dieser trennt das Signal auf in Telefon- und DSL-Signal. DSL-Signale werden an den Router weitergeleitet.
  • Kabel-Modem: Bei Einsatz eines Koaxialkabels ist ein spezielles Kabel-Modem erforderlich.
  • Glasfaser-Modem: Für schnellstes Internet benötigst du ein Glasfasermodem. Telefonie-Daten werden per VOIP übertragen und empfangen.
  • Satelliten-Modem: Für Satelliten-Internet ist dieses Modem unerlässlich.
  • Telefon-Modem: Diese Art von Modem ist selten im Einsatz und wird speziell beim Telefonnetz eingesetzt.
  • Funk-Modem: Diese Art von Modem ist typischerweise in einem Smartphone verbaut (LTE, UMTS, GSM).

Heutzutage sind die Internetanbieter wirklich schnell geworden, was die Bereitstellung eines Internetanschlusses angeht.

  • Die Telekom nennt zum Beispiel einen Zeitraum von nur sechs bis vierzehn Werktagen bis ein Festnetz- oder DSL-Anschluss geschaltet ist.
  • Bei 1&1 werden nach dem Bestelleingang zunächst einige Prüfungen bei Netzpartnern durchgeführt. Sind diese abgeschlossen erfolgt die Freischaltung innerhalb von 14 Tagen.
  • Vodafone (Kabel) führt in den FAQ einen Zeitraum von 5 bis 7 Werktagen auf. So lange dauert es bis die Geräte versandt werden. Der Internetzugang muss aber dafür bereits rückkanalfähig sein. Ist er das nicht, muss ein Techniker bei dir für die Installation vor Ort sein und den Anschluss technisch auf Vordermann bringen.
  • Bei Vodafones DSL-Anschlüssen vergehen 21 bis 25 Tage bis zum Anschalttag.
  • Bei Unitymedia vergeht nur eine Woche bis zur Schaltung von Kabel-Internet.

Der wohl wichtigste Unterschied für dich als Kunde ist die Geschwindigkeit. Während DSL (eigentlich ADSL) nur 16 Mbit/s (16.000 kbit/s) schafft, ist VDSL (Very High Data Rate Digital Subscriber Line) 25 bis 250 Mbit/s. Damit ist VDSL um ein vielfaches schneller.

Technisch gesehen kommen bei VDSL erstmals auch Glasfaserleitungen zum Einsatz . Der Netzanbieter bindet die DSLAMs per Glasfaser an (FTTC). Von da aus erfolgt die Datenübertragung über Kupferkabel (wie auch bei DSL). Dadurch lassen sich die negativen Merkmale von Kupferkabeln zumindest teilweise beheben. Kupferkabel sind nämlich störanfällig. Mit jedem zunehmenden Meter sinkt die maximal übertragbare Datenrate.

Einen gesetzlichen Anspruch auf schnelles Internet haben Mieter nicht. Allerdings hat der  Bundesgerichtshof in einem Grundsatzurteil entschieden (Aktenzeichen: III ZR 98/12), dass der Zugang zum Internet zur materiellen Grundlage der Lebensführung gehört. Wenn du als Mieter also einen Antrag auf einen Fernmeldeanschluss (ISDN, DSL, Glasfaser-Internet) beim Vermieter stellst, dann muss letzterer dem nachgehen. Es muss also ein Hausanschlusses vorhanden sein, da dieser zum Standard einer Wohnung gehört.

  • Besteht kein Hausanschluss, so ist der Vermieter dazu verpflichtet diesen herzustellen. Der Übergabepunkt für das Telefonfestnetz gehört zu den Mindestanforderungen für Wohnraum. Damit ist der Internetanschluss wichtig wie auch Strom, Wasser, Wärme- und Schallschutz.
  • Die Kosten für die Herstellung des Hausanschlusses trägt der Vermieter.
  • Bei den Hausanschlusskosten handelt es sich nicht um Betriebskosten. Diese werden auch nicht im Mietvertrag aufgenommen.
  • Bei Telefon- und Internetanbietern darf der Vermieter auch keinen Anbieter vorschreiben.
  • Die monatlichen Kosten für den Internet-Tarif trägt der Mieter.

TIPP für Mieter

Lasse in deinem Mietvertrag die Anschlussart und die maximal verfügbare Internetgeschwindigkeit aufnehmen. Hat der Vermieter dies bestätigt, so liegt bei Nichteinhalten ein Mangel an der Mietsache vor.

Damit du mit deinem Internetanschluss durchstarten kannst, brauchst du folgende Punkte:

  • Einen Vertrag bei einem Internetanbieter.
  • Je nach Anschlussart ein entsprechendes Modem.
  • Einen Router (Router und Modem sind heutzutage häufig ein Gerät).
  • Zugangsdaten von deinem Anbieter.
  • Du brauchst zuletzt noch ein Gerät zur Nutzung des Internets. Das kann ein PC, Laptop oder dien Handy sein.

Zusammen mit deiner Hardware (Router) kommt eine ausführliche Einrichtungsanleitung. Das machen die Internetanbieter heutzutage sehr gut. Darin ist ausführlich beschrieben, wie du deinen Router für den Internetanschluss einrichtest.

Bei Vodafone bekommst du zum Beispiel einen sogenannten Modem-Installationscode. Dieser Code versorgt deinen Router mit den wichtigsten Zugangseinstellungen.

Folgende allgemeine Anleitung hilft dir ebenfalls dabei:

  • Verbinde einen PC oder Laptop mit dem Router (alternativ verbindest du dich später per WLAN mit deinem Smartphone am Router).
  • Stelle die Stromversorgung deines Routers her.
  • Gebe in den Browser die Router-IP-Adresse ein.
  • Vergebe deinem Router ein Zugangskennwort.
  • Verbinde deinen Router mit dem Internet (bei DSL mit der Telefondose und bei Kabel mit der Multimediadose).
  • Gebe die Internetzugangsdaten in deinem Router ein.
  • Aktiviere das WLAN am Router.
  • Lege jetzt noch deine Rufnummern im Router an.
  • Je nach Wunsch kannst du weitere Konfigurationen vornehmen (z.B. Gästezugang, Filter).

Anleitung: Router einrichten

2018 lag laut Statista der Anteil an Deutschen mit Internetzugang bei 84 %. Der Trend steigt immer weiter an. 2001 waren nur 37 % mit einem eigenen Internetanschluss online.

Schaut man sich die Statistik der Haushalte mit Internetzugang an, so sind 94 % aller deutschen Haushalte mit einem Internetanschluss ausgestattet.

Grundsätzlich sollte jeder Anschlussinhaber dafür sorgen den eigenen Internetanschluss abzusichern. Das geht beim WLAN los. Die WLAN-Sicherheitseinstellungen sollten entsprechend den aktuellen Standards gesetzt werden. Unser Ratgeber WLAN sichern hilft hierbei. Es reicht grundsätzlich aus dem Router ein Kennwort zu geben und eine Verschlüsselung zu aktivieren.

  • Der Bundesgerichtshof (BGH) hat im Mai 2016 entschieden, dass wer WG-Bewohnern oder Gästen einen Zugang zum Internet am eigenen PC erlaubt, nicht automatisch haften muss, wenn darüber Filme, Musik oder Spiele hochgeladen werden.
  • Eine Abmahnung richtet sich bei Familien und Wohngemeinschaften an den Inhaber des Internetanschlusses. Selbst wenn er nicht Täter einer Urheberrechtsverletzung ist, kommt hier die “Störerhaftung” in Betracht. Als Anschlussinhaber musst du dafür sorgen, dass dein Internetzugang nicht für illegale Aktivitäten genutzt wird.
  • Als Anschlussinhaber hast du die Pflicht zu belehren und zu prüfen.
  • Mutmaßliche Raubkopierer können sich nicht damit rausreden, dass in der Familie ein anderes Familienmitglied eine Urheberrechtsverletzung begangen habe.

Weiterführende Informationen: Quellen und Weblinks