Häufige Fragen zum Ping-Test
Was ist ein guter Ping?
Unter 20 Millisekunden ist sehr gut, 20 bis 50 ms gut, ab etwa 100 ms merkst du Verzögerungen bei Spielen und Videocalls. Glasfaser erreicht oft unter 15 ms, DSL und Kabel meist 15 bis 30 ms, Mobilfunk 25 bis 60 ms. Genauso wichtig ist die Reaktionszeit unter Last: Steigt der Ping bei laufenden Downloads stark an, ruckeln Echtzeit-Anwendungen.
Was bedeutet Reaktionszeit unter Last (Bufferbloat)?
Während eines großen Downloads oder Uploads füllt sich der Puffer im Router oder beim Anbieter. Alles, was dahinter wartet – etwa die Datenpakete eines Spiels oder Videocalls –, kommt verzögert an. Unser Speedtest misst deshalb den Ping auch während Download und Upload und vergibt eine Note von A+ bis F. Abhilfe schafft oft die Priorisierung (QoS) im Router.
Warum ist mein Ping im Spiel höher als im Ping-Test?
Spiele verbinden sich mit ihren eigenen Servern, die oft im Ausland stehen. Unser Test misst zu einem Server in Deutschland. Zusätzlich rechnen manche Spiele die Verarbeitungszeit des Servers mit ein. Der Ping-Test zeigt vor allem, wie gut dein eigener Anschluss ist.
Was ist Paketverlust?
Gehen Datenpakete unterwegs verloren, müssen sie erneut gesendet werden – das führt zu Rucklern und Aussetzern. Häufige Ursachen sind schlechtes WLAN, Störungen auf der Leitung oder überlastete Router.
Wie genau ist der Speedtest?
Der Test misst die Verbindung zwischen deinem Gerät und unserem Server in Deutschland – mit mehreren parallelen Datenströmen, bis der Durchsatz stabil ist. Bis etwa 1 Gbit/s ist das Ergebnis verlässlich, darüber bremst unser Server. WLAN, ältere Netzwerkkarten, ein aktives VPN oder Downloads auf anderen Geräten senken das Ergebnis. Für einen belastbaren Wert misst du per LAN-Kabel direkt am Router und wiederholst die Messung zu verschiedenen Tageszeiten.