Häufige Fragen zum Glasfaser Speedtest
Wie schnell ist Glasfaser?
Glasfaser-Tarife bieten heute meist bis 1.000 Mbit/s im Download mit hohem Upload und sehr niedrigem Ping. Technisch sind über Glasfaser deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich.
Warum messe ich mit Glasfaser keine 1.000 Mbit/s?
Meist bremst das Heimnetz: WLAN, ein Laptop mit 100-Mbit/s-Netzwerkanschluss, ein altes Netzwerkkabel oder der Router. Auch Browser-Speedtests stoßen bei Gigabit an Grenzen – unser Server schafft bis etwa 1 Gbit/s und wird von vielen gleichzeitig genutzt. Miss per LAN-Kabel mit einem aktuellen Gerät.
Wie genau ist der Speedtest?
Der Test misst die Verbindung zwischen deinem Gerät und unserem Server in Deutschland – mit mehreren parallelen Datenströmen, bis der Durchsatz stabil ist. Bis etwa 1 Gbit/s ist das Ergebnis verlässlich, darüber bremst unser Server. WLAN, ältere Netzwerkkarten, ein aktives VPN oder Downloads auf anderen Geräten senken das Ergebnis. Für einen belastbaren Wert misst du per LAN-Kabel direkt am Router und wiederholst die Messung zu verschiedenen Tageszeiten.
Warum zeigen andere Speedtests andere Werte?
Jeder Speedtest misst zu einem anderen Server und rechnet etwas anders: Manche nutzen einen Server direkt im Netz deines Anbieters, manche werten nur die schnellsten Sekunden, manche den Durchschnitt. Auch zwei Messungen hintereinander unterscheiden sich, weil sich die Auslastung im Netz ständig ändert. Wichtig ist, immer unter gleichen Bedingungen zu messen – gleicher Test, gleiches Gerät, am besten per LAN-Kabel.
Kann ich mit dem Speedtest eine Minderleistung nachweisen?
Nicht rechtsverbindlich. Als Nachweis für eine erhebliche Abweichung nach § 57 TKG gilt die Messreihe mit der Breitbandmessung der Bundesnetzagentur: 30 Messungen an drei verschiedenen Kalendertagen per LAN-Kabel. Unsere Messreihe im Browser zeigt dir vorab, ob sich das lohnt – und hilft beim ersten Gespräch mit deinem Anbieter.